DIE ERZÄHLERIN

„Eine großartige Erzählerin: facettenreich, quicklebendig, mit großem Ausdrucksrepertoire
und viel Intensität, dabei sehr exakt und ausgefeilt“.

Badische Zeitung

PREMIERE Jagdinstinkt –
auf der Suche nach WILD

15. / 16. / 17.Juli 2021 | 19UHR | Sternwaldeck, Freiburg

Das Feuer knistert. Seit Urzeiten sitzen wir hier zusammen am Abend vor der Jagd. Momente des Glücks und der Überwältigung vor Augen. Der Tod ist unbegreiflich und er erhält uns am Leben. Töten um zu leben. Wie können wir nur so grausam sein?

Große braune Rehaugen führen uns tief in den Wald hinein, verraten uns Geheimnisse. Doch pass auf, wenn du der Rehfrau folgst, schalte niemals deinen Verstand aus. Niemals! Oder du verlierst deine Seele.

Diese Jagd hat bis heute nicht aufgehört. Wir jagen immer noch. Nur heute sind Autos, Geld, Erfolg und Schuhe unsere Beute. Wir erlangen Freiheit durch Konsum. Wir rennen durch den Wald, um Natur zu erleben, wir machen die Augen zu, wenn der Metzger kommt.

Doch manchmal sehen wir sie plötzlich für einen kurzen Augenblick, die roten Haare der Fuchsfrau. Und wir erinnern uns an etwas weit entferntes, etwas, etwas,…

Kathinka Marcks erzählt uns zurück in die Urzeit, lässt uns Teil werden des ewigen Kreislaufs von Leben und Tod. Begleitet wird sie dabei von den Musikerinnen Teresa Grebchenko und Carla Wierer, die mit Percussion und Geige ein dichtes Netz weben, das früher und heute verbindet, das ein- und auffängt.

TICKETS: https://nomadische-erzaehlkusnt.de/jagdinstinkt

WIE MAN ERZÄHLERIN WIRD

Als ich klein war, da war ich noch gar keine Erzählerin, da habe ich viel lieber zugehört. Ich war eine Zuhörerin.
Und meine Großmutter hat die tollsten Geschichten erzählt, ein wenig verboten waren sie manchmal sogar…
Erst viel später während des Studiums auf der kleinen Insel La Réunion habe ich dann das Erzählen für mich selbst wieder entdeckt.

Heute bin ich Erzählerin in Freiburg und setze mich mit Feuer und Flamme dafür ein, die traditionelle Kunst des Erzählens wieder als lebendige und aktuelle Kulturform erlebbar zu machen.
Auf einem Perserteppich mit schwarzen Haaren geboren erhielt ich zusätzlich den Namen Shirin. Dies besiegelte mein Schicksal: Ich würde irgendwann auf einem Teppich stehen und orientalische (und andere) Geschichten erzählen.
Doch lange Zeit hörte ich viel lieber zu als selbst zu erzählen.

Die Magie passierte inmitten der Berge, als ich der Geschichte von Granmerkal lauschte und sie dann sah, wie sie sich auf den Höhenzug gelegt hatte und seit Jahrtausenden versteinert dort immer noch ruht. Niemals würden diese Felsen nur noch Felsen sein. Ich liebte diese Felsen und ich begriff was die Leute meinen, wenn sie voller Sehnsucht von einem Ort sprechen, den sie „Heimat“ nennen. Geschichten verbinden uns mit dem was uns umgibt. Es war ganz klar in diesem Moment:
Die Welt braucht unbedingt wieder mehr Erzähler!

Die Erzählausbildung in England an der International School of Storytelling fand mich und zwei Jahre später stand mein Entschluss fest:
Erzählen oder nichts!

Seit mehreren Jahren nun schon organisiere ich zusammen mit Daniel Hoeckendorff das Festival Weltgeschichtentage in Freiburg. 2019 war es soweit und wir haben den Verein Nomadische Erzählkunst gegründet, über den wir Workshops, Projekte und die erste Outdoor Erzählausbildung anbieten. Hier realisieren wir ein großes Herzensprojekt, das Erzählen nicht nur zu den Menschen zurück zu bringen, sondern auch die Natur als große Lehrerin und Meisterin der Geschichten und des Lebens zu begreifen.

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Der heiße Draht zu guten Geschichten

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
da ich oft unterwegs bin, ist der sicherste Weg, mich zu kontaktieren, per E-Mail. Bitte habe Verständnis dafür, wenn ich manchmal nicht sofort antworten kann. Gute Geschichten brauchen ihre Zeit, bis sie erzählt sind…

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